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18.09.2020

Die Grünen-Radler nahmen auch den aktuellen Zustand des Malberger Grabens in Augenschein.

Tempo 30, Malberger Graben und Mühlenteich

Grüne beradelten stadtpolitische Brennpunkte

Georgsmarienhütte – Aktuelle stadtpolitische Stationen beradelten die Grünen zwischen Holzhausen und Kloster Oesede. Dabei kamen Verbesserungsvorschläge zur Sprache.

Warum die vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten an der von-Galen-Straße sich so lange hinziehen, wurde gefragt. Und warum auf dem neuen Asphalt bisher kein Radfahrstreifen vorhanden ist. „Soll mit dem Rad auf dem breiten Bürgersteig gefahren werden“, haben die Grünen die Stadtverwaltung um Auskunft gebeten.

Unterstützung findet die aktuelle Initiative aus Holzhausen für Reduzierung auf 30 km/h auf der Sutthauser Straße. Statt einen neuen Asphaltweg für Radfahrer zwischen Holzhausen und Alt-Georgsmarienhütte in die Landschaft zu bauen, könne besser der vorhandene Terra-Vita-Weg teilweise verbreitert und befestigt werden.

Wie langsam sich wieder Pflanzen am Malberger Graben entwickeln, der widerrechtlich ausgebaggert worden war, veranschaulichte Heinrich Schröder. Dank der Naturschutzverwaltung des Landkreises sei hier Schlimmeres verhindert worden. Allerdings brauche es Zeit, bis empfindsame Pflanzen zurückkehren  würden.

Begrüßt wurde, dass die Grünflächen in der Osterheide bisher von einer Gewerbebebauung freigeblieben seien, woran die Grünen festhalten wollen. Als Idylle wurde das Rittergut Osthoff mit Hotel-Restaurant, Reiterei und renaturiertem Teich in Augenschein genommen. Benachbart wurde am EGO-Schlachthof die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, den jetzigen Werkvertragsarbeitern baldmöglichst eine Direktbeschäftigung anzubieten.

Unverständnis bekundeten die Grünen-Radler am Mühlenteich in Kloster Oesede, dass die Stadt weiterhin am chemischen Mittel Schlixx festhalte, obwohl das bisher nichts Sichtbares am Zustand des Teiches verbessert habe und von Anwohnern auf Gefahren hingewiesen worden sei. Eine Änderung beim weiteren Vorgehen erwarten die Grünen von einem von der Stadt für den Herbst angekündigten Gutachten. Sie wollen dann auf das Angebot der Bundesumweltstiftung für alternative Methoden zurückkommen.



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