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22.12.2020

Parken und Grün an Hindenburgstraße

Umbenennungs-Initiative traf IG-Sprecher Kleinheider

Georgsmarienhütte – Über Verbesserungen im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte sprachen Mitglieder der Initiative zur Umbenennung der Hindenburgstraße bei einem Ortstermin mit dem Sprecher der Interessengemeinschaft (IG), Marius Kleinheider. Dabei ging es vor allem um Platz sparende Park-Markierungen, Geschwindigkeitsbeschränkung und Neugestaltung von Grünflächen.

„Nach mehreren Verzögerungen soll nach Auskunft der Stadtverwaltung die Markierung der Parkstreifen nun endlich in Angriff genommen werden“, berichtete Kleinheider. Dadurch könne die Zahl der parkbaren Autos erhöht werden. Gleichzeitig müsse etwas für mehr Sicherheit an der Straße getan werden.

Hilfreich sei es, wenn die Stadt intensiver gegen das Falschparken an der Straße vorgehe, wurde übereinstimmend festgestellt. „Die Kontrolle, die mir an der Wellenkampstraße wegen Parkens wenige Zentimeter auf dem Bürgersteig 20 Euro aufgebrummt hat, sollte auch mal an der Hindenburgstraße vorbeischauen“, so ein Mitglied der Initiative. Wenn das bisherige Personal das zeitlich nicht schaffe, ließen sich sicherlich Rentner für einen solchen Nebenjob gewinnen.

Die Einbeziehung der Straße in die Parkfläche durch entsprechende Markierungen empfahl Eberhard Schröder. Dadurch und durch Einbuchtungen mit Baumpflanzungen, auch in Kübeln, könne zur Geschwindigkeitsreduzierung beigetragen werden. Kurzfristig seien Tempomessungen hilfreich, was anlässlich der passierenden Autos beim Ortstermin als notwendig empfunden wurde.

Für sinnvoll gehalten wurde die Begrenzung auf 30 km/h zwischen Kreuzung Parkstraße/Haseldehnen und Kolpinghaus. „Wenn die Stadt Osnabrück das auf Lotter und Sutthauser Straße hinbekommt, warum soll das nicht auch bei uns möglich sein“, fragte Kleinheider. Zumindest eine Probezeit müsse Zustimmung bekommen.

Der IG-Sprecher berichtete von der Zustimmung der Stadt zur Neugestaltung der benachbarten Grünflächen. Ein GaLaBauer sei bereits ausgewählt, der auch die spätere Pflege übernehme, könne im Frühjahr mit der Arbeit beginnen. Mit den 1.500 Euro, die die IG jüngst von der Stadt erhalten habe, solle eine eigene Homepage geschaffen und Anzeigen im Blickpunkt geschaltet werden.

Thema war auch ein neuer Name für die Hindenburgstraße. Bisher informieren zwei Tafeln an der Straße aus einem Projekt des Gymnasiums Oesede über die Beteiligung des ehemaligen Reichspräsidenten an der Machtergreifung Adolf Hitlers. „Angesichts der aktuellen rechtsextremen Tendenzen mit dem Auftreten von Reichskriegsflaggen ist auch die Stadt Georgsmarienhütte zu einem deutlichen Signal gefordert“, so die Mitglieder der Initiative. Angesichts der Bedeutung des Stahlwerkes könne der neue Name „Hüttenstraße“ lauten. Unter Beteiligung der Anwohner müsse der Stadtrat darüber entscheiden.

 

 



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