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01.04.2021

„Regierungsverantwortung völlig offen“

Grünen-Bundestagskandidat stellte sich vor

Georgsmarienhütte – Anlässlich des jüngsten Grünen-Treffens stellte sich Bundestagskandidat Thomas Klein vor. „Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass es völlig offen ist, wer zukünftig die Regierungsverantwortung übertragen bekommt“, erklärte der Jurist, der die Grünen im Osnabrücker Stadtrat vertritt.

Auch die notwendige Aufarbeitung der Verschaffung finanzieller Vorteile beim Kauf von Coronaschutzmitteln sowie die ungeklärte Regelung der Merkel-Nachfolge können dazu beitragen, dass die CDU weiter an Rückhalt in der Bevölkerung verliere, erklärte Klein. Ziel der Grünen müsse es sein, sozial gerechte Wege aus der Corona-Pandemie aufzuzeigen, die viele Menschen schwer belaste und das Verlangen nach einer klimagerechten Zukunft umzusetzen.

Als einen seiner Schwerpunkte benannte Klein den Kampf gegen den Rechtsradikalismus. Bedrohungen durch Rassisten und Neonazis müsse entschlossen entgegentreten werden. Nach dem Motto „Mit Recht gegen Rechts“ müsste dieser Kampf mit allen rechtsstaatlichen Mitteln geführt werden. Auch forderte Klein, die  Studie über Rassismus bei der Polizei nun endlich anzugehen.

Neben der Legalisierung des Konsums von Cannabis und des „Containerns“, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, will sich Klein für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Die Ausstattung aller Haushalte mit digitalen Endgeräten müsse sichergestellt werden, damit kein Kind wegen technischer und finanzieller Mängel Nachteile erleide.

Beendet wissen will der Grünen-Kandidat die Planung der Autobahn A 33-Nord zwischen Belm und Wallenhorst. „Die 170 Mio. Euro brauchen wir für mehr Bahn und Bus sowie sichere und schnelle Radwege“, betonte Klein. Zum Gelingen der Energiewende müsse den Ü20-Anlagen ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb ermöglicht und der Ausbau der Erneuerbaren beschleunigt werden.

Die Georgsmarienhütter Grünen sicherten Klein die Unterstützung im Wahlkampf und bei der Platzierung auf der Landesliste zu, worüber Ende Mai entschieden werden soll. „Ich komme gerne zum Wochenmarkt nach Oesede, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“, sagte Klein zu.



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