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23.06.2021

Besichtigung der Baustelle am Rehlberg

Grüne steuern 375 Kilometer zum Stadtradeln bei

Rehlberg, Suppenküche, Tempo 30 und Lärmschutz

Georgsmarienhütte – Insgesamt 375 km haben die Grünen zur erstmaligen Beteiligung der Stadt am diesjährigen bundesweiten Stadtradeln beigesteuert. Bei ihrer Tour durch die Stadteile legten 15 Radler*innen jeweils 25 km zurück. Dabei wurden stadtpolitische Brennpunkte unter die Lupe genommen.

Nach Erklimmen des Rehlberges gab es Anerkennung für die Neugestaltung der Sportanlage. „Die Betonwände könnten noch eine Optimierung mit Grünpflanzen oder Solaranlagen vertragen“, so die Spitzenkandidatin zur Stadtratswahl, Ines Gießelmann. Nach endgültiger Fertigstellung komme es darauf an, dass die neue Anlage breit und intensiv genutzt werde.

In Alt-Georgsmarienhütte erläuterte Beatrix Baumgart die Notwendigkeit von Quartiers-Management. „Die städtische Jugendpflege muss mit Streetwork dazu beitragen, dass sich Szenen wie jüngst, wo in der Nähe der Alten Wanne 16-jährige auf 12-jährige losgingen, nicht wiederholen“, so die Rats-Kandidatin. Die örtliche „Tafel“ könne geöffnet werden für alle, die sich nachhaltig und ressourcenschonend versorgen wollen. Dadurch könne die Stigmatisierung der Tafel-Kunden wegfallen. Eine Suppenküche als Teil des Quartiersmanagement ermögliche erschwingliches, nachhaltiges Essen in Gemeinschaft.

Wie gefährlich es per Rad in Holzhausen ist, veranschaulichte Doris Kaulingfrecks an der Kreuzung Sutthauser Straße / von-Galen-Straße, wo die Fahrbahnseite gewechselt werden muss. Unverständnis äußerte das Vorstandsmitglied, dass bei der Neugestaltung der von-Galen-Straße keine separate Radfahrspur berücksichtigt worden sei. Volle Unterstützung sicherte sie der Tempo-30-Initiative zu.

Die im 16 Jahrhundert errichtete Backstube auf dem Hof Eickenscheidt stellte Heinrich Schröder in Malbergen vor. Beim Beradeln des Malberger Esch und der Malberger Straße warnte der Ratskandidat vor weiterer Versiegelung von landwirtschaftlichen Flächen in dem Stadtteil, was die Gefahr weiterer Überschwemmungen erhöhen würde.

In Harderberg unternahmen die Grünen in der Wohnsiedlung Weidenstraße eine Lärm-Hörprobe an der B 51. „Hier wird nachvollziehbar, dass man sich beim Kaffee im eigenen Garten durch den Lärm gesundheitlicher Schäden aussetzt“, stellte Gießelmann fest. Die Grünen würden deshalb auf die Einhaltung der Zusage der Stadt achten, die Lärmschutzwand in diesem Jahr zu errichten und im nächsten Jahr auf dem restlichen Stück den Wall zu ergänzen. Hilfreich sei die Reduzierung der Geschwindigkeit auf der B 51 auf 70 km/h.



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