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13.05.2015

Am geplanten Standort in Malbergen erklärte Ratsfrau Petra Funke die Unterstützung der Bürgerinitiative gegen eine Bebauung.

Vom Bücherschrank bis Wiesenbach Grüne beradelten Stadt-Brennpunkte

Georgsmarienhütte – Zahlreiche Brennpunkte der Stadtpolitik lagen auf der Radeltour, zu der die Grünen eingeladen hatten. Nach ca. 25 km warteten kühle und warme Getränke mit selbst gebackenem Kuchen im Umweltbildungstreff der "nature kids & teens e.V." am Wiesenbach.

Voll zu frieden äußerte sich Ratsfrau Petra Funke mit der bisherigen Inanspruchnahme des Bücherschrankes auf dem Rathausplatz. Aktuell warte man darauf, dass die rund um die Uhr zu öffnende Tür nicht mehr mit einem davor geschobenen Stein zu gehalten werden müsse.

An der Deponie Westerkamp bekräftigte Friedel Boberg das Ziel der Grünen, die abgelagerten Konverterstäube und Gichtgasschlämme in die Stahlproduktion zu recyceln, um weitere Einträge der Giftstoffe in Grundwasser und Düte zu vermeiden. Nachgehen wollen die Grünen Hinweisen auf eine Entgleisung von Güterwaggons auf der Bahnstrecke zwischen Hasbergen und dem Stahlwerk, die zum Glück glimpflich ausgegangen sei.

Unterstützung für die Malberger Bürgerinitiative sicherte Petra Funke am Standort der geplante Erweiterung von SD Automotive zu. "Auch wenn zusätzliche Arbeitsplätze ein gewichtiges Argument sind, darf es nicht gegen die Belange von Natur und Anwohner gehen", so die Ratsvertreterin der Grünen.

Im Rittergut Osthoff veranschaulichte Architekt Kolde die Instandsetzung der Räume nach dem drohenden Verfall. Im Außenbereich solle demnächst eine Hühnerhaltung in einem Pavillon an den Start gehen. Im Angesicht des Neubaus eines Wohnhauses auf dem historischen Gelände der Harderburg gab es keinerlei Verständnis für Ausmaß und Standort unmittelbar am einzigen Naturschutzgebiet in der Stadt.

Viel zu groß und mit einem schlechten Belag ausgestattet sei der Schotterplatz für Grundschüler und Kindergartenkinder in Harderberg, erklärte Petra Funke. „Dass hier Autos Vorrang vor Spielfläche haben sollen, isti nicht zu akzeptieren“, so die Ratsvertreterin der Grünen..

Noch nicht gewerblich genutzt fanden die Grünen das Gebiet Mündruper Heide. Geklärt wissen wollen sie, inwieweit der erneuerte Lärmschutz an der A33 den Vorgaben des Planfeststellungsbeschusses entspricht. Am Mühlenteich sprach sich Tobias Demircioglu dafür aus, diese Gebiet der natürlichen Entwicklung zu überlassen, das für schonungsvolle Naherholung offen bleibe. Zu überlegen sei, das Gebiet unter Naturschutz zu stellen.

 

 



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