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27.08.2018

Grüne: Vorerst keine eigene Bürgermeisterkandidatur

Georgsmarienhütte – Die Grünen verzichten vorerst auf eine eigene Kandidatur zur Bürgermeisterwahl, halten sich aber die Möglichkeit bis zur Einreichungsfrist im Januar offen. „Wir werden in unserer nächsten Mitgliederversammlung am 4. September über die Ergebnisse von Gesprächen berichten, zu denen wir von CDU und SPD eingeladen wurden“, erklärt die Sprecherin des Ortsverbandes Sandra Telkmann.

Wichtig sei aus Grüner Sicht neben der Repräsentanz der Stadt nach außen die Fähigkeit, die Arbeit der Verwaltung kompetent zu leiten. „Mehr als derzeit muss die Person, die das Bürgermeisteramt zukünftig ausüben soll, dem Wohl der Allgemeinheit und weniger den Interessen einer Partei verpflichtet sein“, betonte der Fraktionsvorsitzende Robert Lorenz.

Entgegen der bisherigen Planung, am 10. März zu wählen, wollen die Grünen noch einmal die Möglichkeit geprüft wissen, gemeinsam mit der Wahl zum EU-Parlament am 26. Mai auch die Bürgermeisterwahl durchzuführen. Dadurch seien etwa 30.000 Euro zu sparen, bräuchten Wahlhelfer nur zu einem Termin bestellt und könne die Arbeit der Verwaltung entlastet werden.

Entgegenwirken wollen die Grünen der Überflutung der Stadt mit Plakaten bei künftigen Wahlen. Mit dem Einsatz der im Bauhof gelagerten 12 kommunalen Plakattafeln könne jede Partei einen Beitrag dazu leisten, durch Verzicht auf wilde Plakatiererei das Stadtbild zu schonen.



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