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19.09.2018

Den an das Gelände der ehemaligen Fleischzentrale in Harderberg

Bienenschutz und Wohnbau

Grünen-Fraktion informierte bei Stadtrundfahrt

Georgsmarienhütte – Für die Verbesserung der Nahrungsgrundlage für Bienen in der Hüttenstadt wollen sich die Grünen einsetzen. „Jeder Grundstückseigentümer kann sich mit der Aussaat von Wildblumensamen beteiligen“, erklärte Heinrich Schröder, der selbst Bienenstämme hält, anlässlich der Busstadtrundfahrt, zu der die Ratsfraktion eingeladen hatte.

„Die Stadt kann vorbildlich vorangehen, indem sie dafür in ihrem Besitz befindliche Brachflächen nutzt“, betonte Schröder. So könne die Verwaltung kostenlos geeigneten Samen an interessierte Bürger ausgeben. Dabei seien angesichts der Klimaentwicklung trockenheitsresistente Sorten besonders geeignet. So könne den ca. 500 Bienenvölkern in der Stadt geholfen werden.

Thomas Korte und Wolfgang Springmeier sagten zu, den Vorschlag im Stadtrat zur Sprache zu bringen, wobei der eigene Bauhof eine wichtige Rolle spielen könne. „Wir dürfen uns nicht nur über immer neue Baugebiete in der Stadt Gedanken machen, sondern müssen auf die Bewahrung von ausreichend Grün achten“, so der allgemeine Tenor unter den 50 Teilnehmenden der Rundfahrt.

„Natürlich wollen wir auch für ausreichend bezahlbaren Wohnraum sorgen“, versicherte Korte. Bedenken habe die Grüne Ratsfraktion aber, ob es sinnvoll sei, mit Hof Hempen (Oesede), Brünemann (Dröper) und Rottenkamp (Holzhausen) parallel drei große und darüber hinaus weitere Wohnbauflächen auf den Weg zu bringen. Das sei kaum sinnvoll im Sinne einer nachhaltigen Nutzung von Krippen, Kindergärten und Schulen.

„Am Schwanenweiher wollen wir nur einen Ersatzbau zulassen, um den Windchenbrinkbach zu schützen“, berichtete Wolfgang Springmeier. Auf dem Gelände der ehemaligen Fleischzentrale in Harderberg sei eine zu dichte Bebauung an den dortigen Hochwald von CDU und SPD zugelassen worden. Bei Start der Bebauung im Gebiet „Hof Hempen“ südlich des Freibades müsse auch effektiver Mehrfamilienbau eingeplant werden.



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