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28.10.2018

Grüne befragen Bahlo und Ruthemeyer

Georgsmarienhütte – Wahlprüfsteine haben die Grünen den Kandidaten von CDU und SPD für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr vorgelegt. Christoph Ruthemeyer (CDU) und Dagmar Bahlo (SPD) haben den Grünen zugesagt, im November zu konkreten Fragen zur Verfügung zu stehen. „Anschließend werden wir unsere Position zur Bürgermeisterwahl abschließend beraten und entscheiden, ob wir einen eigenen Kandidaten aufstellen werden", fasste Sprecherin Sandra Telkmann den Beschluss der jüngsten Mitgliederversammlung zusammen.

In den acht Wahlprüfsteinen wird gefragt nach der Leitung der Stadtverwaltung, der Beteiligung der Bürger und nach der aktuellen Wohnbauplanung einschließlich Umweltausgleich. Angesprochen werden außerdem Gewerbegebietsplanung, Klimaschutz, Verkehrsentwicklung, die Zukunft der Oeseder Straße, Lärmschutz B 51, Wildblumen und Hochwasserschutz.

Die bisherige Planung der Elternbefragung zur Schulzufriedenheit kritisierte Irina Weckermann. „Für viele Eltern, mit denen ich gesprochen habe, sind die Qualität des Unterrichts, die Kompetenz der Lehrkräfte und die Lernerfolge in einer Schule wesentlich wichtiger  als äußere Rahmenbedingungen wie ein kurzer Schulweg oder die Nähe der Schule zur Arbeitsstelle der Eltern“, berichtete die Grünen-Ratsvertreterin. Außerdem dürften Familien, deren Kinder außerhalb von Georgsmarienhütte zur Schule gehen, bei der Befragung nicht ausgeschlossen werden, um deren Beweggründe berücksichtigen zu können.

Für die Beantragung eines Klimamanagers wollen sich die Grünen weiterhin einsetzen. Das Verfahren dafür sei nach ihrem Kenntnisstand ins Stocken geraten, berichtete Weckermann und sagte Klärung zu.

Zum Lärmschutz an der B 51 befürchten die Grünen, dass er mit dem Hinweis auf Instandsetzungsbedarf der Talbrücke der B 51 in Oesede auf die lange Bank geschoben werden soll. Ein provisorischer Lärmschutz um die Siedlung Weidenstraße für die nächsten 10 Jahre ist für sie in keinem Fall hinnehmbar. Wenn die Talbrücke in Oesede tatsächlich nicht mehr in Ordnung sei, müsse es Einschränkungen zumindest für schwere Lkw oder Geschwindigkeitsbegrenzung geben.

Begrüßt wird von den Grünen die Einplanung von Ampeln an der Abzweigung Oeseder Esch und in Höhe des neuen Seniorenheims Amare in Kloster Oesede bei den für das kommende Jahr vorgesehenen Arbeiten an der L 95. Einsetzen wollen sich die Grünen, dass noch eine Querungshilfe im Gebiet Ostermanns Esch ergänzt wird.



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