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13.11.2018

Denkzettel

Grüne: Wochenmarkt auf Rotem Platz belassen

Georgsmarienhütte – Bis zu 25 Prozent Umsatzverluste müssen die Beschicker des Oeseder Wochenmarktes infolge der Verlegung auf den Platz hinter dem Rathaus in Kauf nehmen. Dieses berichtete Josef Knuf vom Biobrotstand anlässlich des jüngsten Grünen-Treffens. „Wir sollten prüfen, ob die Eisfläche auch auf dem Kirmesplatz aufgebaut werden kann“, schlug Ratsmitglied Irina Weckermann vor. Auf keinen Fall dürfe riskiert werden, dass der Wochenmarkt Beschicker verliere oder nur noch mit Zahlungen wie in Alt-Georgsmarienhütte mit 50 Euro pro Tag gehalten werden könnten.

Einsetzen wollen sich die Grünen außerdem dafür, dass während des angekündigten Neubaus der Brücke der Dorfstraße über die ehemalige B 68 in Harderberg eine provisorische Brücke für Fußgänger und Radfahrer geschaffen wird. „Ansonsten brauchen wir uns über Mehrverkehr nicht zu wundern, wenn die Kinder über Umwege zur Schule gebracht werden“, betonte Weckermann. Zudem dürfe die Errichtung des Lärmschutzes an der B 51 nicht unnötig weiter in die Länge geschoben werden.

Unterstützen wollen die Grünen die „Denkzettel“-Aktion der Bürgerinitiative „Keine 380 kV-Freileitung am Teuto“ (s. Anhang). Schließlich sei auch der Stadtteil Holsten Mündrup von den Planungen betroffen. Bis Dezember sollen Karten unterschrieben und dann an die hiesigen Bundestagsabgeordneten übergeben werden.

„Bisher ist der Nachweis der Erforderlichkeit dieser Stromtrassen nicht erbracht“, stellte Sprecherin Sandra Telkmann fest. Statt Bremsen und Deckel für die Erneuerbaren müsse es einen konsequenten dezentralen Ausbau der Energieversorgung geben.

Über das positive Beispiel der Stadt Wien für bezahlbares Wohnen berichtete Johannes Bartelt. „Dort werden Flächen erst als Bauland ausgewiesen, wenn sie von den Eigentümern erworben sind“, berichtete der Grünen-Kreisgeschäftsführer. So werde  Bodenspekulation verhindert und eine Durchschnittsmiete von 5,68 Euro / m² erzielt. Wenn in Holzhausen Ackerland für über 70 Euro / m“ gekauft werde, seien allein für Grunderwerb 220 Euro / m² zu erwarten, ohne das ein Haus stehe.



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